„Existiert denn der Mensch nur für einen bestimmten Lebensabschnitt? Ist die Kindheit nur Ouvertüre, das Alter nur Epilog?“
Hedwig Dohm
„In deutschen Kleinstädten kann man sich die Zimmer ohne Fensterbretter gar nicht vorstellen.“
Walter Benjamin
„Nichts ist kläglicher als Humor in zu engen Schuhen.“
Annette von Droste-Hülshoff
„Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie.“
Aldous Huxley
„Seltsam, wie groß die Illusion ist, dass Schönes auch gut ist.“
Leo Tolstoi
„Manche Leute wollen Butter aufs Glück.“
Thomas Hardy
„Wenn wir es recht überdenken, so stecken wir doch alle nackt in unseren Kleidern.“
Heinrich Heine
„Es ist nicht zu glauben, wie schlau und erfinderisch die Menschen sind, um der letzten Entscheidung zu entgehen.“
Søren Aabye Kierkegaard
„Zeitvertreib ist etwas Abscheuliches. Man verscheucht dabei das, was man am dringendsten braucht.“
Federico García Lorca
„Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.“
Paul Klee
„Altersweisheit gibt es nicht. Wenn man altert, wird man nicht weise, nur vorsichtig.“
Ernest Hemingway
„Eigentlich ist jeder Tag wie eine große Schlacht mit vielen Lichtblicken.“ 
Franziska zu Reventlow
„Meinen Erfahrungen nach ist es immer am besten, menschlich zu verfahren.“
Harriet Beecher Stowe
„Der gesunde Verstand sagt uns, daß die Dinge der Erde nur sehr wenige Realität besitzen und daß es wahre Wirklichkeit nur in den Träumen gibt.“ Charles Baudelaire
„Wo Zwang herrscht, ist kein Vergnügen.“ Émile Zola
„Unruhe ist die erste Menschenpflicht.“ Miguel de Unamuno
„Ein Käfig ging einen Vogel suchen.“ Franz Kafka
„Worte sind Luft. Aber die Luft wird zum Wind und Wind macht die Schiffe segeln.“ Gotthold Ephraim Lessing
„Was für eine vorzügliche Einrichtung, dass die Gedanken nicht als sichtbare Schrift über unsere Stirne laufen.“ Christa Wolf
„Es muss eine Menge Dinge geben, gegen die ein heißes Bad nicht hilft. Aber ich kenne nicht viele.“ Sylvia Plath
„Gute Taten, die man plant, sind angenehmer, als solche, die man ausführt.“ Charlotte Brontë
„Wer im Dunkeln sitzt, zündet sich einen Traum an.“ Nelly Sachs
„Revolutionen sind nicht Verbrechen, aber die Folgen davon.“ Bettina von Arnim
„Ach, das ist das Schöne an der Jugend, daß sie mit ebensoviel Hoffnungen operiert wie das Alter mit Erinnerungen.“ Bertha von Suttner
„Charme ist das, was manche Menschen haben, bis sie beginnen, dich selbst darauf zu verlassen.“ Simone de Beauvoir
„Wir haben wenig Zeit, lasst uns deshalb langsam voran gehen!“ Ruth Cohn
„Hätten wir das Wort, hätten wir die Sprache, wir bräuchten die Waffen nicht.“ Ingeborg Bachmann
„Das ist einer der Vorteile wenn man nie ins Kino geht: Es gibt so viele Überraschungen.“ Edith Stein
„Die Phantasie tröstet die Menschen über das hinweg, was sie nicht sein können, und der Humor über das, was sie tatsächlich sind.“ Albert Camus
„Mir imponieren nur die Ratschläge und Grundsätze, die der Ratgebende selbst beherzigt.“ Rosa Luxemburg
„Leset zu allererst die besten Bücher, sonst kommt ihr überhaupt nicht mehr dazu, sie zu lesen.“ Henry David Thoreau
„Das Leben ist ganz Beliebigkeit und Wirrnis; die Kunst ganz Unterscheidung uns Auswahl.“ Henry James
„Gewohnheit besteht darin, dass man einen bestimmten Platz für jede Sache hat und sie niemals dort aufbewahrt.“ Mark Twain
„Ein schlechtes Gewissen ist der beste Beweis für ein gutes Gedächtnis.“ Selma Lagerlöf
„Geduld ist nichts anderes als eine Art Energie.“ George Sand
„Die schlimmste Art, Glück zu versäumen ist, es nicht zu glauben, dass man es erlebt.“ Arthur Schnitzler
„Lesen ist Denken mit fremdem Hirn.“ Jorge Luis Borges
„Selbst der Gerechte wird ungerecht, wenn er selbstgerecht wird.“ Rudolf Hagelstange
„Langeweile ist ausgemacht die schmerzlichste Art von Anstrengung und gewiss auch die schädlichste.“ Anette von Droste-Hülshoff
„Alles gehört den anderen, bis auf meinen Kummer, nichts von alldem zu haben.“ Fernando Pessoa
„Ich bin kein Pessimist, sondern bloß ein gut informierter Optimist.“ José Saramago
„Am Rande der Welt situiert zu sein, ist keine günstige Ausgangslage für einen, der vorhat, die Welt neu zu erschaffen.“ Simone de Beauvoir
„Man kann nichts von nichts sagen. Daher kann es keine Grenze für die Zahl der Bücher geben.“ E.M. Cioran
„Der Mensch, das sonderbare Wesen: Mit den Füßen im Schlamm, mit dem Kopf in den Sternen.“ Else Lasker-Schüler
„Wenn ich wüßte, was Kunst ist, würde ich es für mich behalten.“ Pablo Picasso
„Es braucht viel Zeit, ein Genie zu sein, man muss so viel herumsitzen und nichts tun, wirklich nichts tun.“ Gertrude Stein
„Ich habe es nie geliebt zu lesen. Es liebt ja auch niemand zu atmen.“ Harper Lee
„Glaubt mir, die Welt wird euch nichts schenken. Wenn ihr ein Leben wollt, so stehlt es.“ Lou Andreas-Salomé
„Der Begriff des Fortschritts ist in der Idee der Katastrophe zu fundieren. Dass es ‚so weiter’ geht, ist die Katastrophe.“ Walter Benjamin
„Man braucht nicht dabei zu sein, wenn man unsterblich wird.“ Gustav Mahler