„Alle schlechten Eigenschaften entwickeln sich in der Familie. Das fängt mit Mord an und geht über Betrug und Trunksucht bis zum Rauchen.“ Alfred Hitchcock
„Bei Tage ist es kinderleicht, die Dinge nüchtern und unsentimental zu sehen. Nachts ist das eine ganz andere Geschichte.“ Ernest Hemingway
„Die Religion hat der Liebe einen großen Dienst erwiesen, indem sie sie zur Sünde erklärte.“ Anatole France
„Gegen Angriffe kann man sich wehren, gegen Lob ist man machtlos.“ Sigmund Freud
„Die Wissenschaft ist der Verstand der Welt, die Kunst ihre Seele.“ Maxim Gorki
„An den Pessimismus gewöhnt man sich zuletzt wie an ein zu enges Sakko, das sich nicht mehr ändern lässt.“ André Gide
„Bleib in deinen Ufern, wenn du nicht genug Wasser hast.“ Paul Valéry
„Die Harmonie zwischen zwei Menschen ist niemals gegeben. Sie muss immer wieder neu erobert werden.“ Simone de Beauvoir
„Die Geschichte lehrt dauernd, aber sie findet keine Schüler.“ Ingeborg Bachmann
„Charme ist der unsichtbare Teil der Schönheit, ohne den niemand wirklich schön sein kann.“ Sophia Loren
„Moral ist, wenn man so lebt, dass es gar keinen Spaß macht, so zu leben.“ Édith Piaf
„Es ist fast unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu versengen.“ Georg Christoph Lichtenberg
„Was zugunsten des Staates begonnen wird, geht oft zu ungunsten der Welt aus.“ Karl Kraus
„Die Furcht ist die Mutter der Moral.“ Friedrich Nietzsche
„Hoffnung ist ein gutes Frühstück, aber ein schlechtes Abendbrot.“ Francis Bacon
„Auch Gedanken, die Macht gewinnen wollen, hängen sich an Gedanken, die schon Macht haben.“
Robert Musil
„Ach was, ich liebe keine Staaten, ich liebe meine Frau; fertig!“
Gustav Heinemann
„Bei vielen Menschen ist es bereits eine Unverschämtheit, wenn sie Ich sagen.“
Theodor W. Adorno
„Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht.“
Albert Schweitzer
„Wir sind zwei Abgründe - ein Brunnen, der den Himmel anstarrt.“
Fernando Pessoa
„Der Utopist sieht das Paradies, der Realist das Paradies plus Schlangen.“
Friedrich Hebbel
„Lesen heißt mit einem fremden Kopfe, statt des eigenen, denken.“
Arthur Schopenhauer
„Der Wein wandelt den Maulwurf zum Adler.“
Charles Baudelaire
„In Wahrheit habe ich als Frau kein Land. Als Frau will ich kein Land haben. Als Frau ist mein Land die ganze Welt.“
Virginia Woolf
„Es braucht viel Zeit, ein Genie zu sein, man muss so viel herumsitzen und nichts tun, wirklich nichts tun.“
Gertrude Stein
„Der Böse läuft vor seinem eigenen Schatten.“
Annette von Droste-Hülshoff
„Gegen eine Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit auf.“
Theodor Fontane
„Ärzte können ihre Fehler begraben, aber ein Architekt kann seinen Kunden nur raten, Efeu zu pflanzen.“
George Sand
„Gute Taten, die man plant, sind angenehmer als solche, die man ausführt.“
Emily Brontë
„Ein großer Klassiker ist heutzutage ein Mann, den man loben kann, ohne ihn gelesen zu haben.“
Gilbert Keith Chesterton
„Die Menschen entdecken sich in ihren Waren wieder, sie finden ihre Seele in ihrem Auto, ihrem Hi-Fi Empfänger.“
Herbert Marcuse
„Wenn dumme Leute überlegend schweigen, dann sollen kluge schweigend überlegen.“
Mascha Kaléko
„Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“
Friedrich Schiller
„Gleichgültigkeit ist das größte Laster unserer Zeit, die zivilisierte Form der Roheit.“
Zenta Maurina
„Schreiben ist groß machen.“
Christa Wolf
„Spielen ist Experimentieren mit dem Zufall.“
Novalis
„Um Etwas desto gewisser zu gewinnen, muss man stets ein Anderes aufgeben.“
Karoline von Günderrode
„Der eigene Hund macht keinen Lärm, er bellt nur.“
Kurt Tucholsky
„Lag morgens lange im Bett. So endet dieser Tag.
Germar Grimsen 
„Alles ist moralisch, nur die Moral nicht.“
Robert Musil
„Man muß versuchen, bis zum Äußersten ins Innere zu gehen. Der Feind des Menschen ist die Oberfläche.“
Samuel Backett
„Weisheit ist eine Tugend des Alters, und sie kommt wohl nur zu denen, die in ihrer Jugend weder weise waren noch besonnen.“
Hannah Arendt
„Es darf keine Freiheit geben zur Zerstörung der Freiheit.“ 
Karl Jaspers
„Mich interessiert nicht so sehr, wie sich Menschen bewegen, als was sie bewegt.“
Pina Bausch
„Nichts kann einen Menschen so zermürben, wie das Gefühl, dass in ihm eine Wahrheit lodert, die von anderen verleugnet wird.“ 
Philip Roth
„Kein Philosoph weiß, was das Gewöhnliche ist, er ist nie tief genug hineingestürzt.“
Saul Bellow
„Der Mantel der Geschichte weht zugunsten derjenigen, die genug Puste haben, die Windrichtung zu bestimmen.“
Christa Wolf
„Das Leben geht weiter. Es hört nie auf, bis es aufhört.“
Stanley Kubrick 
„Photographie, das ist die Wahrheit. Und der Film ist die Wahrheit 24 mal in der Sekunde.“
Jean-Luc Godard
„Mancher lehnt eine gute Idee bloß deshalb ab, weil sie nicht von ihm ist.“
Luis Bunuel