„Alles Große vermögen wir nur aus einem gehörigen Abstand zu ihm zu erkennen. Wer an einen Berg mit einer Lupe geht, bemerkt nur Sandkörner und Insekten.“
Frank Thiess
„Nicht Sieg sollte der Zweck der Diskussion sein, sondern Gewinn.“
Joseph Joubert
„Der Dichter ist das Sprachrohr der Ratlosigkeit seiner Zeit.“
Marie Luise Kaschnitz
„Eine Kleinigkeit verrät oft mehr von einem Charakter als eine große Tat.“
Friedl Beutelrock
„Es gibt auch eine Befriedigung, die sich im Kopf abspielt: Denken.“
Gabriele Wohmann
„Aller Besitz ist vom Schicksal geborgt.“
Seneca
„Die Menschheit würde unbeschränkte Möglichkeiten haben, wenn sie die Möglichkeit hätte, die Macht der Beschränkten zu beschränken.“
Gabriel Laub
„Aufklärung ist Ärgernis; wer die Welt erhellt, macht ihren Dreck deutlicher.“
Karl-Heinz Drescher
„Der Augenblick ist nichts als der wehmütige Punkt zwischen Verlangen und Erinnern.“
Robert Musil
„Wer mit dem Strom schwimmt, erreicht die Quelle nie.“
Peter Tille
„Es ist viel mehr wert, jederzeit die Achtung der Menschen zu haben, als gelegentlich ihre Bewunderung.“
Jean-Jaques Rousseau, Emile
„Es gibt keine Grenzen. Nicht für den Gedanken, nicht für die Gefühle. Die Angst setzt die Grenzen.“
Ingmar Bergmann
„In schlimmen Zeiten sind Denkende anders Denkende.“
Werner Mitsch
„Bisweilen macht es Freude, einen Menschen dadurch in Erstaunen zu setzen, dass man ihm nicht ähnelt und anders denkt als er.“
Maxim Gorki
„Die kleinen Alltagsleistungen setzen viel mehr Energie in die Welt als die seltenen heroischen Taten.“
Robert Musil
„Die so genannte Freiheit des Menschen läuft darauf hinaus, dass er seine Abhängigkeit von den allgemeinen Gesetzen nicht kennt.“
Friedrich Hebbel
„Macht besitzen und nicht ausüben ist wahre Größe.“
Friedl Beutelrock
„Groß ist ein Mensch, der nach seinem Tod die anderen in Verlegenheit läßt.“
Paul Valéry
„Wie glänzend eine Handlung auch sei – sie kann nicht für eine große Tat gelten, wenn sie nicht aus einer großartigen Absicht entsprang.“
La Rochefoucauld
„Die Wahrheit ist die Summe aller Lügen.“
Manfred Giesler
„Selbstaufopferung ist das wirkliche Wunder, aus dem alle anderen Wunder entspringen.“
Ralph Waldo Emerson
„Wer nur darüber nachdenkt, was er gewinnen kann, ist ein Teil des Problems. Wer die Verpflichtung fühlt zu geben und zu helfen, ist ein Teil der Lösung.“
Roger Hull
„Es bleibt einem im Leben nur das, was man verschenkt hat.“
Robert Stolz
„Weit ist der Weg vom Ohr zum Herzen, aber noch weiter ist der Weg zu den helfenden Händen.“
Josephine Baker
„Ältere Bekanntschaften und Freundschaften haben vor neuen vor allem das voraus, dass man sich einander schon viel verziehen hat.“
Johann Wolfgang Goethe
„Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele.“
Pablo Picasso
„Die Liebe ist der Blick der Seele.“
Simone Weil
„Wenn du willst, dass dir jemand nicht mehr unsympathisch ist, tue ihm Gutes, und du wirst sehen, dass er dir sympathisch ist.“
Jacinto Benavente
„Ignorieren ist noch keine Toleranz.“
Theodor Fontane
„Eine Angewohnheit kann man nicht aus dem Fenster werfen. Man muss sie die Treppe hinunterboxen, Stufe für Stufe.“
Mark Twain
„Dem Tapferen sind Glück und Unglück wie seine rechte und linke Hand; er bedient sich beider.“
Katharina von Siena

„Ein Urteil lässt sich widerlegen, aber niemals ein Vorurteil.“
Marie von Ebner-Eschenbach
„Zufall ist ein Wort ohne Sinn; nichts kann ohne Ursachen existieren.“
Voltaire
„Das Leben kann nur in der Schau nach rückwärts verstanden, aber nur in der Schau nach vorwärts gelebt werden.“
Sören Kierkegaard
„Erfahrung ist der beste Lehrmeister, aber das Schulgeld ist hoch.“
Thomas Carlyle
„Toleranz ist nicht nur die Duldung der Meinung des anderen, sondern Bescheidenheit. Ich gestehe dem anderen die Möglichkeit der Wahrheit zu, weil ich mir die Möglichkeit des Irrtums eingestehe.“
Anton Neuhäusler
„Das Leben gleicht einem Buche: Toren durchblättern es flüchtig; der Weise liest es mit Bedacht, weil er weiß, dass er es nur einmal lesen kann.“
Jean Paul
„Es gibt Heldentaten, deren nur die ganz Schüchternen fähig sind.“
Pierre Gascar
„Ein wahrhaft großer Mann wird weder einen Wurm zertreten, noch vor dem Kaiser knien.“
Benjamin Franklin
„Wir unterscheiden uns weniger durch die Kräfte, die wir haben, als durch den Mut, von ihnen Gebrauch zu machen. Auch im Geistigen. Genialität ist Mut zu sich selbst.“
Hans Kudszus
„Es wäre eine Freude, zu leben, wenn jeder die Hälfte von dem täte, was er von dem anderen verlangt.“
Valerie von Martens
„Gleich dem Besitzer eines Terrains, der nichts von den darin schlummernden Bodenschätzen ahnt, bleiben auch dem Menschen seine geheimen Qualitäten meist unbekannt.“
Jonathan Swift
„Der Morgen ist die schönste Zeit auf dem land. In der Stadt gibt es keinen Morgen.“
Danielle Darieux
„Sonnenschein ist köstlich, Regen erfrischt, Wind kräftigt, Schnee erheitert. Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur verschiedene Arten von gutem.“
John Ruskin
„Die größte Ersparnis, die sich im Bereich des Denkens erzielen lässt, besteht darin, die Nicht-Verstehbarkeit der Welt hinzunehmen und sich um die Menschen zu kümmern.“
Albert Camus
„Wenn die Welt für nichts anderes gut wäre, so ist sie doch ein ausgezeichneter Gegenstand der Betrachtung.“
William Hazlitt
„Der Optimist erklärt, dass wir in der besten aller möglichen Welten leben, der Pessimist fürchtet, dass dies wahr ist.“
James Branch Cabell
„Das Schlimmste an der Wohlstandsgesellschaft ist die Wegwerf-Mentalität. Die erstreckt sich schließlich auch auf menschliche Bindungen – auf Liebe, Freundschaft und Vertrauen.“
John F. Huntington
„Das Schlimmste an der Wohlstandsgesellschaft ist die Wegwerf-Mentalität. Die erstreckt sich schließlich auch auf menschliche Bindungen – auf Liebe, Freundschaft und Vertrauen.“
John F. Huntington
„Alle unsere endgültigen Entschlüsse werden in einem sehr vergänglichen Gemütszustand gefasst.“
Marcel Proust