„Die Freiheit wird einem nicht gegeben, man muss sie nehmen.“ Meret Oppenheim
„Unsere Erfahrungen sind Giftbecher oder Gefäße heilsamen Lebens, je nachdem, womit wir sie füllen.“ Helen Keller
„Am Schreibtisch kann ich ein kleines bisschen fliegen.“ Jurek Becker
„Das Leben birgt nur eine wirkliche Gefahr: zu viel Vorsicht.“ Alfred Adler
„Die Wahrheit ist nicht immer schön, aber der Hunger nach ihr ist es.“ Nadine Gordimer
„Der beste Lügner ist der, der nichts von sich wissen will, damit er alles sagen kann.“ Elfriede Jelinek 
„Man kann im Schatten einer Idee leben, ohne sie zu ergreifen.“ Elizabeth Dorothea Cole Bowen
„Der Dichter ist das Sprachrohr der Ratlosigkeit seiner Zeit.“ Marie Luise Kaschnitz
„Über die Zukunft soll man nur in Frageform reden.“ Herbert Marcuse
„Es gibt keine Antwort. Es wird keine Antwort geben. Es hat nie eine Antwort gegeben. Das ist die Antwort.“ Gertrude Stein
„Schriftsteller sind nicht besser als andere Leute, aber Literatur ist besser als Schriftsteller.“ Susan Sontag
„Gleichgültigkeit ist das größte Laster unserer Zeit, die zivilisierte Form der Rohheit.“ Zenta Mauriņa
„Die Liebe ist ein leichter Vogel, setzt sich leicht irgendwo hin, und steht schwer auf.“ Emine Sevgi Özdamar
„Ich muss hinein gehen, der Nebel steigt auf.“ Emily Dickinson
„Verteidige dein Recht zu denken. Denken und sich zu irren ist besser, als nicht zu denken.“ Hypatia
„Nur was mich ergreift, kann ich begreifen.“ Ulla Hahn 
„Und es kam der Tag, da das Risiko, in der Knospe zu verharren, schmerzlicher wurde als das Risiko, zu blühen.“ Anaïs Nin
„Takt ist eine schreckliche Sache. Wenn man ihn nicht hat, regt sich jeder auf. Wenn man ihn hat, merkt es kein Mensch.“ Shirley MacLaine
„Wer das Leben nicht genießen kann, der sucht nach seinem Sinn.“ Georg Seeßlen
„Als ich jung war, hat man mir gesagt: Warte nur, bis du fünfzig bist, dann wirst du schon sehen. Jetzt bin ich fünfzig und sehe absolut nichts.“ Erik Satie
„Nicht der ist arm, der sich keinen Jugendtraum erfüllt hat, sondern der schon in der Jugend nichts träumte.“ Jean Genet
„Denk falsch, wenn du magst, aber Denk um Gottes Willen für dich selber.“ Doris Lessing
„Salzwasser heilt alles – Schweiß, Tränen oder das Meer.“ Tania Blixen
„Der wohl hervorstechendste und auch erschreckendste Aspekt der deutschen Realitätsflucht liegt in der Haltung, mit Tatsachen so umzugehen, als handele es sich um bloße Meinungen.“ Hannah Arendt
„...was ist am Ende der Mensch anders als eine Frage!“ Rahel Varnhagen
„Wer sich an das Absurde gewöhnt hat, findet sich in unserer Zeit gut zurecht.“ Eugène Ionesco
„Die meisten Menschen geben ihre Macht auf, indem sie denken, sie hätten keine.“ Alice Walker
„Recht zu haben ist nur halb so schön, wenn kein anderer Unrecht hat.“ Orson Welles
„Wir sind alle Darsteller von Nebenrollen, ohne allzu viel vom Stück zu wissen.“ Max Brod
 „Mancher lehnt eine gute Idee bloß deshalb ab, weil sie nicht von ihm ist.“ Luis Buñuel
„Wer ohne Grund traurig ist, hat Grund, traurig zu sein.“ Françoise Sagan
„Wenn dein Leben sich in eine Tragödie verwandelt, versuche, sie als Zuschauer zu betrachten.“ Christoph Schlingensief
„Kinderschmerz ist so gut echter Schmerz wie der der Erwachsenen, - nur daß wir ihn so leicht vergessen.“ Lily Braun
„Jeder Mensch hat das Recht auf schlechte Laune. Man sollte das in die Verfassung aufnehmen.“ Georges Simenon
„Ehrlich sein: einsam sein.“ Max Frisch
„Feinde der Menschheit, die da sind: Rohheit und Lüge!“ Bertha von Suttner
„Wissen bedeutet, durch die Oberfläche zu den Wurzeln und damit zu den Ursachen vorzudringen.“ Erich Fromm
„Aufhören können, das ist nicht eine Schwäche, das ist eine Stärke.“ Ingeborg Bachmann
„Vergessenkönnen ist das Geheimnis ewiger Jugend. Wir werden alt durch Erinnerung.“
Erich Maria Remarque
„Die Frage heute ist, wie man die Menschheit überreden kann, in ihr eigenes Überleben einzuwilligen.“
Bertrand Russell
„Ein Führer entsteht nur, wenn eine Gefolgschaft bereits da ist.“
Herbert Marcuse
„Die Literatur ist für die Menschheit das, was Träume für den Einzelnen sind.“
Isabel Allende
„Der sicherste Reichtum ist die Armut an Bedürfnissen.“
Franz Werfel
„Die Trägheit des Herzens spiegelt sich in den Unterlassungen.“
Jakob Wassermann
„Ein denkender Mensch kann sowohl den Gipfel eines Berges als auch die Nasenspitze einer Fliege erklimmen.“
André Breton
„Das einzige, was noch schwieriger ist, als ein geordnetes Leben zu führen: es anderen nicht aufzuzwingen.“
Marcel Proust
„Ein Kind versteht die Angst und den Schmerz und den Hass.“
Nadine Gordimer
„Die Tragik des modernen Menschen ist nicht, dass er immer weniger über den Sinn des
eigenen Lebens weiß, sondern dass ihn das immer weniger stört.“
Václav Havel
„Man streitet ja meistens nicht zu dem Zweck, die Wahrheit zu finden, sondern um sie zu
verbergen.“
Maxim Gorki
„Kunst ist nicht Luxus, sondern Notwendigkeit.“
Lyonel Feininger