„Witz ist Wissen um die Ähnlichkeit verschiedener Dinge und die Verschiedenheit ähnlicher Dinge.“ Madame de Staël
„Die beste Waffe gegen ein schlechtes Argument besteht darin, es bekannt zu machen.“ Sydney Smith
„Intelligenz ist jene Eigenschaft des Geistes, dank derer wir schließlich begreifen, dass alles unbegreiflich ist.“ Émile Picard
„Das Weltall ist ein Kreis, dessen Mittelpunkt überall, dessen Umfang nirgends ist.“ Blaise Pascal
„Die Kompliziertheit eines Charakters wächst mit dem feinen Verständnis desselben.“ Paula Modersohn-Becker
„Es ist von größter Wichtigkeit, dass wir lernen, über uns selbst zu lachen.“ Katherine Mansfield
„Der Mensch, das sonderbare Wesen: Mit den Füßen im Schlamm, mit dem Kopf in den Sternen.“ Else Lasker-Schüler
„In jedem Urteil drückt der naiv urteilende Mensch sich selbst aus.“ Ricarda Huch
„Gestalt hat nur für uns, was wir überschauen können.“ Karoline von Günderrode
„Das Leben ist wie die Grammatik: Die Ausnahmen sind häufiger als die Regeln.“ Remy de Gourmont
„Niemand auf der Welt bekommt so viel dummes Zeug zu hören wie die Bilder in einem Museum.“ Jules Huot de Goncourt
„Der Spiegel ist ein Beichtvater, der den Mund hält.“ Madame de Staël
„Eine Übertreibung ist eine Wahrheit, die ihre Geduld verloren hat.“ Kahlil Gibran
„Neugierde ist nur Eitelkeit. Meistens will man nur etwas erfahren, um davon sprechen zu können.“ Blaise Pascal
„Was andere uns zutrauen, ist meist bezeichnender für sie als für uns.“
Marie von Ebner-Eschenbach
„Was sich im Geist ereignet, ist Vorbereitung einer sich ausbildenden Zukunft, und diese Zukunft sind wir selber.“
Bettina von Arnim
„Wir sprechen nur deshalb soviel, weil wir uns nicht ausdrücken können.“
Rahel Varnhagen von Ense 
„Früher kam man an den Pranger, heute in die Zeitung.“
Carmen Sylva
„Der radikalste Revolutionär ist ein Konservativer am Tag nach der Revolution.“
Hannah Arendt
„Der erste Satz ist wie eine kleine Tür, die sich zu einem großen, dunklen Raum öffnet.“
Isabel Allende
„Der Langlebige hat wenigstens über eines der Hindernisse triumphiert, die dem Menschen von Anfang an im Wege stehen: die Kürze des Lebens.“
Vita Sackville-West
„Die meisten Menschen geben ihre Macht auf, indem sie denken, sie hätten keine.“ 
Alice Walker
„Mit ganz enorm wenig viel.“
Meret Oppenheim
„Gewiss wäre diese Welt ein Paradies, wenn jeder nur die Hälfte von dem täte, was er von anderen verlangt.“
Valerie von Martens
„Wenn eine Tür des Glücks sich schließt, öffnet sich eine andere, aber oft starren wir solange auf die geschlossene Türe, dass wir die, die sich uns geöffnet hat, nicht sehen.“
Helen Keller
„Während sie sich untereinander sagten, es könne nicht getan werden, wurde es von anderen getan.“
Helen Keller
„Wenn du immer das tust, was du möchtest, ist wenigstens schon mal ein Mensch glücklich.“ Audrey Hepburn
„Aufrichtigkeit ist, wenn man von sich selbst überrascht ist.“
Nadine Gordimer
„Ein Flirt ist wie eine Tablette: Niemand kann die Nebenwirkung genau voraussagen.“
Cathérine Deneuve
„Das Alter ist kein Ort für Weichlinge.“
Bette Davis 
„Die Wahrheit ist selten so oder so. Meistens ist sie so und so.“
Geraldine Chaplin
„Nichts bringt uns auf unserem Weg besser voran als eine Pause.“
Elizabeth Barrett-Browing
„Morgen werde ich mich ändern; gestern wollte ich es heute schon.“
Christine Buste
„Alles, was wir wissen, bezieht sich auf etwas, was wir nicht wissen.“
Rahel Varnhagen von Ense 
„Der Umstand, dass ich eine Feministin bin, heißt nicht, daß ich nicht feminin wäre.“
Isabel Allende
„Über das Kommen mancher Leute tröstet uns nichts als – die Hoffnung auf ihr Gehen.“
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach 
„Geheimnis ist Instinkt der Phantasie“
Bettina von Arnim
„Pessimismus wird nur von den Optimisten verbreitet. Die Pessimisten sparen ihn für schlechtere Zeiten auf.“
Gabriel Laub
„Ich wäre lieber ein armer Mann in einer Dachkammer voller Bücher als ein König, der nicht lesen mag.“
Lord Thomas Babington Macaulay
„Wir leben in einem System, in dem man entweder Rad sein muß oder unter die Räder gerät.“
Friedrich Nietzsche
„Die Menschen hören auf zu denken, wenn sie aufhören zu lesen.“
Denis Diderot
„Wenn wir es recht überdenken, so stecken wir doch alle nackt in unseren Kleidern.“
Heinrich Heine
„Der Autor müsste das Zeitliche segnen, nachdem er geschrieben hat. Damit er die Eigenbewegung des Textes nicht stört.“
Umberto Eco
„Die höchste Arroganz besteht darin, sie gar nicht zu zeigen.“
Voltaire
„Wenn man seine Grenzen sehr intensiv erkennt, muß man zersprengt werden.“
Franz Kafka
„Der Satire steht das Recht auf Übertreibung zu. Aber sie hat es schon seit langem nicht mehr nötig, von diesem Recht Gebrauch zu machen.“
Gabriel Laub
„Keinem vernünftigen Menschen wird es einfallen, Tintenflecken mit Tinte, Ölflecken mit Öl wegwaschen zu wollen. Nur Blut soll immer wieder mit Blut abgewaschen werden.“
Bertha von Suttner
„Solange man redet, erfährt man nichts.“
Marie von Ebner-Eschenbach
„Für gewöhnlich stehen nicht die Worte in der Gewalt des Menschen, sondern die Menschen in der Gewalt der Worte.“
Hugo von Hofmannsthal
„Das Leben der Ungeborenen liegt jenen am meisten am Herzen, die über das geborene verfügen wollen.“
Margret Gottlieb